BLok Das Online-Berichtsheft

Seit dem am 05. April 2017 in Kraft getretene "Gesetz zum Abbau verzichtbarer Anordnungen der Schriftform im Verwaltungsrecht des Bundes" haben sich Änderungen im Berufsbildungsgesetz und der Handwerksordnung ergeben, die Auswirkungen auf das Führen der Ausbildungsnachweise (Berichtsheft) haben. Die Pflicht zur Führung eines Ausbildungsnachweises ist seit Inkrafttreten der neuen Vorschriften unmittelbar im Berufsbildungsgesetz (§ 13 Nr. 7 BBiG) geregelt.

Nach wie vor ist es möglich, den Ausbildungsnachweis wie bisher unter Nutzung von Vorlagen schriftlich anzufertigen. 

Was heißt "schriftliches / elektronisches" Führen des Ausbildungsnachweises?
Schriftliches Führen liegt vor, wenn der Ausbildungsnachweis per Hand, mithin handschriftlich geführt wird.
Beim elektronischen Führen wird der Ausbildungsnachweis mit digitaler Unterstützung erstellt. Das ist nicht nur der Fall bei digitalen Anwendungsprogrammen, sondern auch schon bei der Erstellung der Ausbildungsnachweise am Computer mit gängigen Schreibprogrammen, z. B. durch Erstellung von Word- oder PDF-Dateien.

Die Führung des Ausbildungsnachweises ist eine Zulassungsvoraussetzung zur Prüfung. Bei fehlendem Nachweis besteht kein Anspruch auf Zulassung.

Das Online Berichtsheft BLok wurde im Rahmen eines Projektes von der TU Dresden und der BPS Bildungsportal Sachsen GmbH entwickelt. Unter anderem erfolgte im Rahmen des Entwicklungsprojektes eine enge Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung, welche auch über dieses Projekt hinaus zwischen der BIBB und der BPS GmbH weiterhin andauert.

BLok ist der Online-Ausbildungsnachweis für duale Ausbildungsberufe. Hier können Auszubildende, Ausbilder und Berufsschullehrer das Berichtsheft im Internet gemeinsam nutzen.

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Achtung! Unseriöse Energieberater unterwegs!

Die Kreishandwerkerschaft Mülheim an der Ruhr-Oberhausen erklärt ausdrücklich, dass weder die Kreishandwerkerschaft noch Handwerks-Innung oder Handwerkskammer Berater beauftragt haben, bei Verbrauchern für eine Energieberatung zu werben, die dann auch in der Wohnung des Verbrauchers – ein Unding in Corona-Zeiten - stattfinden soll.

Es besteht insoweit der Verdacht, dass auf diesem Gebiet unseriöse Energieberater unterwegs sind.