Tipps rund um das Gartenholz



23.07.2018

Je nach geografischer Lage des Gartens oder des Balkons sind Gartenmöbel & Co. auf der Südseite des Hauses der Sonneneinstrahlung oder auf der Nordseite der Feuchtigkeit ausgesetzt. Worauf beim Kauf und Einsatz von Gartenholz zu achten ist, erfahren Sie in dieser Rubrik.


Welche Holzarten eignen sich für den Außenbereich?
Die Resistenz gegenüber Holz zerstörenden Pilzen und damit die Haltbarkeit von Hölzern im Freien hängt von der natürlichen Dauerhaftigkeit der einzelnen Holzarten ab. Zu den Hölzern der Dauerhaftigkeitsklassen 1 und 2 zählen vor allem tropische Holzarten wie Ipé und Bangkirai aber auch die heimische Robinie. Sie sind sehr dauerhaft und wetterfest, aber auch vergleichsweise teuer.

Etwas kostengünstiger aber ebenfalls empfehlenswert für den Einsatz im Freien sind die Lärche und Douglasie (Dauerhaftigkeitsklasse 3–4). Dabei ist die sibirische Lärche feinjähriger gewachsen und damit etwas dichter und dauerhafter als die heimische, europäische Lärche. Weitere heimische Hölzer wie die Kiefer haben im natürlichen Zustand nur eine mittlere bis schlechte Dauerhaftigkeit. Mittels einer Kesseldruck-Imprägnierung kann die Lebensdauer des Kiefernholzes aber beträchtlich verlängert werden. Vergleichbares gilt für die Esche, die durch eine Hitzebehandlung (Thermoesche) sehr dauerhaft wird.

Holz im Außenbereich konstruktiv schützen
Ebenso wichtig wie die Dauerhaftigkeit der Holzart ist der richtige Einbau des Holzes. Der konstruktive Holzschutz hilft, dass nach einem Regen möglichst wenig Wasser und Feuchtigkeit in der Konstruktion verbleibt und diese schnell rücktrocknet. Bei Pfosten, Zaunriegeln und Latten ist besonders das Hirnholz (die quer zur Faserrichtung geschnittene, obere Fläche) zu schützen.

Dies gelingt durch ein Abschrägen der Flächen oder dem Aufsetzen sogenannter Pfostenkappen. Auch sollte ein direkter Erdkontakt des Holzes vermieden werden. Als Lösung gibt es im Holzfachhandel verschiedene Pfostenträger aus Metall. Hochbeete sollten an den Innenseiten mit einer Folie ausgekleidet und nicht direkt auf den Boden, sondern auf kleine Fundamente gesetzt werden.

Pflegeöle und Holzschutzmittel
Unbehandeltes Holz wird mit der Zeit silbergrau. Ob man die Oberfläche natürlich vergrauen lässt oder den Farbton des Holzes durch eine Oberflächenbehandlung erhält, ist eine Frage der Ästhetik und des persönlichen Geschmacks. Gartenmöbel, die nicht der direkten Witterung durch Regen oder Spritzwasser ausgesetzt sind, können zum Beispiel mit einem lösemittelfreien Holzschutz-Öl vor dem Vergrauen geschützt werden.

Die regelmäßige Grundreinigung erfolgt mit einem einfachen Baumwolltuch und etwas Neutralseifenlauge. Zäune, Spielgeräte und Pergolen, die direkt dem Regen ausgesetzt sind, sollten mit einem wasserabweisenden Schutzanstrich vor Feuchtigkeitsschäden wie Risse und Bläuepilze geschützt werden. Auch ein dekorativer Anstrich mit einem farbigen Lack ist möglich.

Quelle: www.holzvomfach.de
Bild: MEV Verlag GmbH


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